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AlfWein, Großheubacher Bischofsberg Scheurebe Ultra 2015

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Eine Scheurebe, wie Sie bisher wohl noch keine getrunken haben. Hervorgegangen aus einem Projekt mit Alfs gutem Freund Benedikt Balthes, zeigt der Wein in seinem Very-Cool-Climate-Stil exemplarisch, wie man auch ohne viel Alkohol, ganz viel Geschmack und Charakter in einen Wein zaubern kann. Gesamtproduktion: 159 Flaschen. Nicht nur aufgrund der geringen Flaschenzahl ein Muss.

Art.Nr: AE-15-3303
Alkoholgehalt

11,0 %

Füllmenge

750 ml

Geschmacksrichtung

trocken

Verschluss

Schraubverschluß

Allergene

enthält Sulfite

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Unter dem Etikett AlfWein finden Sie die Weine unseres Oenologen Alf Ewald. Während seine Literweine viel Genuss zu kleinen Kosten bieten und die Plus-Linie für hohe Qualität zu vernünftigen Preisen steht, ist die Ultra-Linie für Spezialität höchster Qualität reserviert. Bisher gibt es mit der Scheurebe Ultra allerdings erst einen Wein, der diese Kriterien erfüllt.

Alfs Scheurebe Ultra ist aus einer Zusammenarbeit mit dem Weingut Benedikt Balthes in Klingenberg hervorgegangen. Benni Balthes ist einer der Vorreiter des neuen Deutschen Pinot-Noir-Stiles und leistet großartiges im früheren Weingut der Stadt Klingenberg. Außerdem ist ein guter Freund von Alf Ewald. Er fokussiert sich allerdings auf Burgunderrebsorten und hatte für eine klitzekleine Parzelle im Großheubacher Bischofsberg, die mit Scheurebe bepflanzt ist, keine Verwendung. Da Alf diesen Wein unbedingt machen wollte und sehr überzeugend sein kann, wenn er das will, konnte Alf diese Parzelle von Benni Balthes im Jahrgang 2015 loseisen und hat daraus ein Fässchen Scheu gemacht. Fässchen ist definitiv der richtige Ausdruck, denn die Erntemenge war so winzig, dass wir extra ein 110 l Halbbarrique von Seguin Moreau für dieses Projekt anschaffen mussten.

Ultra Cool

Entstanden ist ein erstaunlicher Very-Cool-Climate-Wein mit niedrigem Alkohol, aber ganz viel Substanz und Charakter. Er ist sogar so eigenständig, dass wir gar nicht wirklich wissen, mit was wir ihn vergleichen könnten. Insofern müssen wir diese Aufgabe an Sie als Kunden weiterreichen.

Vielleicht sind Sie ein wenig über den Preis erstaunt. Wir lassen uns bei der Festsetzung des Preises immer von der Qualität in der Flasche leiten. Als wir die dabei entstanden 49,- € aber betrachtet haben, wurde uns allerdings ein wenig schmummerig. Die Weine in der AlfWein-Linie zeichnen sich durch ein exzellentes Preis-Genussverhältnis aus. Wir finden immer noch, dass die Scheurebe Ultra selbst bei 49,- € für das was in der Flasche ist, preiswert ist, wollen aber auch, dass Sie den Wein probieren. Insofern haben wir uns entschlossen, Ihnen den Wein zum Sonderpreis anzubieten.

Auch wenn der Wein immer noch sein Geld kostet, legen wir ihn Ihnen ans Herz, da er etwas Besonderes ist. Nicht weil wir nur 159 Flaschen davon gemacht haben – eine minimale Produktionsmenge ist nicht immer gleichbedeutend mit höchster Qualität – sondern weil wir überzeugt sind, dass Sie noch nie so eine Scheurebe probiert haben. Zumindest kennen wir keine, die diesem Wein ähnlich wäre.

Der Wein beginnt sich gerade zu öffnen, hat aber seinen Zenit noch lange nicht erreicht. Eigentlich ein perfekter Zeitpunkt zum Kauf eines Sechserkistchens, das sukzessive über die nächsten Jahre geleert werden kann. Spannend!

Verkostungsnotiz

Sehr helles Stroh. Extrem kühles und strukturiertes Bukett mit merklichem nussigen Eicheltoast, salzig-mineralischen Komponenten und ein wenig Stachelbeere. Erstaunlich anderes als die vielen lauten, an Sauvignon Blanc erinnernden Scheureben, die man so kennt. Ich fühle mich an hochwertiges Burgund erinnert – und da vielleicht an Chablis – aber der Wein ist so eigenständig, dass sich der Vergleich auch irgendwie ausschließt. Am Gaumen kühl, strukturiert und salzig. Mittler bis voller Körper, unterstützende Säure, ein klein wenig Restzucker, der sich allerdings erst nach längerer Belüftung erschließt, schöner burgundesker Toast und ein wenig an Stachelbeere erinnernde Frucht. Cool-Climate-Stilistik auf die Spitze getrieben. Brilliert nicht durch Opulenz oder überbordende Frucht, sondern durch Feinheit, tiefe Struktur und Präzision. Es ist höchst erstaunlich, wie viel Aroma bei so wenig Alkohol in einem Wein vorhanden sein kann. Immer noch erstaunlich jugendlich. Bis 2030.