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W. E. Frank, Jahrgangspaket 2016

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Wie wir in unserer Osterverkostung 2023 hocherfreut festgestellt haben, erreicht der Jahrgang 2016 nun langsam seine Trinkreife und präsentiert sich zurzeit außergewöhnlich gut.

Es besteht aus jeweils einer Flasche Ludwigshöher Teufelskopf, Orbel, Ölberg, Hipping, Pettenthal und Experiment IV-1 Erstaunen.

SKU

WF-16-Paket

Füllmenge

6 x 750 ml

Geschmacksrichtung

trocken

Verschluss

Naturkork wachsversiegelt

Allergene

enthält Sulfite

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Intro

Der Jahrgang 2016 ist unser erster Jahrgang, bei dem wir sozusagen mit voller Kapelle, also mit allen unseren vier Grossen Lagen und einer Ersten Lage, auftreten können und es hätte wahrlich ein schlechterer Jahrgang werden können. 2016 war zwar leichter als 2015, dafür aber mit einer sehr schönen Frucht und viel Balance ausgestattet. Jetzt, nach mehr als sechs Jahren, hat sich der Jahrgang geöffnet und präsentiert sich ausgesprochen ansprechend – bei unserer Osterverkostung 2023 sogar so ansprechend, dass wir Ihnen nun ein Jahrgangspaket mit allen sechs Weinen schnüren wollen.
Nun sind wir aber sehr froh, dass wir von Anfang an entschieden haben, eine ausreichende Menge von jedem Jahrgang zurückzulegen, um die Weine dann, in einem Late Release, auch in guter Trinkreife vorstellen zu können. Nichtsdestotrotz gehen auch diese Bestände langsam zur Neige und es ist möglicherweise eine der letzten Gelegenheiten, diese Wein in voller Bandbreite bei uns zu erwerben.
Wir haben lange überlegt, wie wir das Paket preislich ansetzten sollen, denn Kapitalbindung und Lagerkosten wollen ja auch berücksichtigt werden. Letztendlich haben wir uns aber entschieden, Ihnen das Paket einmalig, bis zum 23.04.2023, zu einem reduzierten Preis von 249,00 € statt 282,00 € anzubieten – ganz einfach deswegen, da wir wollen, dass Sie die Weine auch in diesem Stadium ihrer Reife einmal probieren.
Insofern legen wir es Ihnen wärmstens ans Herz, unserem Angebot auch zu folgen.

Das Jahr 2016 im Weinberg

Nach einem niederschlagsreichen Winter mit moderaten Temperaturen, lies der Frühling 2016 lange auf sich warten und brachte dann einiges an Nässe mit sich. Dadurch herrschte hoher Krankheitsdruck in den Reben und da die Weinberge teilweise wegen aufgeweichter Böden schlecht befahrbar waren, wurden die notwendigen Behandlungen zum Teil massiv erschwert. Für biologisch arbeitende Betriebe war der Jahrgang 2016 in dieser Phase ein Albtraum und führte in manchen Fällen sogar zu einem Totalausfall.
Erfreulicherweise kamen wir durch akkurates Arbeiten gut durch diese schwierige Zeit und konnten dem weiteren Vegetationsverlauf entspannt begegnen. Bis in den September hinein herrschte vorwiegend trockenes, warmes Wetter mit einer Hitzewelle Ende August und der sonnig-warme September lies alle bis dahin aufgetretenen Probleme nahezu vergessen.
Aufgrund der ausgezeichneten Situation in den Weinbergen, konnten wir entspannt bis zum 10.10.2016 mit dem Erntebeginn warten und dann gesunde und ausgereifte Trauben mit guten Mostgewichten in größerer Menge ernten. 2016 war eines der wenigen Jahre, in dem der Erntezeitpunkt keine große Rolle gespielt hat. Den ganzen Oktober über war die Situation in den Weinbergen extrem stabil. Es haben weder die physiologische Reife oder die Mostgewichte zugenommen, noch gab es irgendwelche Probleme mit dem Auftreten von Fäulnis.

Die Jahrgangscharakteristik 2016

Insgesamt sind die Weine des Jahrgangs 2016 fruchtbetont und saftig. Die Extrakt- und Alkoholwerte liegen generell niedriger als im Vorjahr. Die Rieslinge profitierten besonders vom idealen Herbst und präsentieren sich ausgeprägt aromatisch. Nach Ansicht der Experten liegt das Geheimnis des Jahrgangs 2016, der dort – wie auch bei uns – als ein sehr guter Jahrgang gilt, in dieser hervorragenden Aromareife. Der gelegentlich geäußerten Meinung, dass 2016 im Vergleich zu 2015 der bessere Jahrgang wäre, können wir uns jedoch nicht anschließen.

Das Jahr 2016 bei W. E. Frank

Es ist schwer zu sagen, welcher unserer Weine aus dem Jahrgang 2016 nun der Beste ist. Am frühesten hat sich auf jeden Fall der Teufelskopf 2016 geöffnet und er trinkt sich auch jetzt sehr, sehr lecker. Wahrscheinlich ist es der Wein aus unserem gesamten Programm, der zurzeit den meisten Genuss bietet. Allerdings schiebt der Hipping 2016 gerade gewaltig an und macht dem Teufelskopf heftig Konkurrenz um die Krone der „Schönsten im ganzen Land“.

Unser Low-Alcohol-Orbel-2016 zeigt, was man mit 10% Alkohol im trockenen Bereich so alles machen kann, wenn man’s kann und der Ölberg 2016 ist archetypisch in seiner Eleganz. Das Pettenthal wummert noch ein wenig im Bassbereich herum und ist wohl der Wein aus 2016, der in der Entwicklung am weitesten zurück liegt, dafür vielleicht aber auch über das meiste Potenzial verfügt.

Das Experiment ist wohlgeraten und ein sehr gutes Beispiel, dass wir auch Weine aus dem Stahltank machen können. Da wir inzwischen auf kompletten Holzfassausbau umgestiegen sind, war uns das sehr wichtig, nun ist aber auch gut.

Sei es, wie es sei. Auch wenn wir mit der Entwicklung unserer 2016er sehr zufrieden sind, ist es wie immer. Große Worte kann jeder, aber die Wahrheit liegt stets in der Flasche. Also bilden Sie sich Ihre eigene Meinung.

Jahrgangspaket 2016

Unser Jahrgangspaket 2016 besteht aus jeweils einer Flasche aller unserer sechs Weine, die wir in 2016 bei W. E. Frank produziert haben:

Nähere Informationen zu den einzelnen Weinen entnehmen Sie bitte der Shop-Seite für den jeweiligen Wein. Zur besseren Navigation haben wir Ihnen jeweils einen Link in die Weinliste eingebaut.

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WF-16-Paket

Füllmenge

6 x 750 ml

Geschmacksrichtung

trocken

Verschluss

Naturkork wachsversiegelt

Allergene

enthält Sulfite

Verkostungsnotiz

Ludwigshöher Teufelskopf 2016

Helles Gold mit Grünreflexen. Warmes, angenehmes und elegantes Bukett, das trotz seines Charmes auch komplex und strukturiert ist und auch eine deutliche (kalkige) Mineralität zeigt. Sphärischer Ansatz. Das Aromenprofil ist schwer auflösbar. Etwas Kamille, ein Hauch süßer Alkohol, ein wenig Milchschokolade, kandierter Pfirsich und eine Spur Blüten. Mit Ausnahme eines minimalen Hösch-typischem Ovomaltine-Toasts ist kein Holz spürbar, was für eine Erstbelegung MT+ ohne Vorbehandlung dann doch höchst erstaunlich ist. Am Gaumen fällt einem nur wohlschmeckend, angenehm und cremig ein. Fast voller Körper, balancierte Säure, nur wenig Restsüße, in die sich etwas alkoholische Süße mischt und ein Hauch warmer Alkohol. Viel, viel Umami, unter dem eine Spur schokoladiges Holz liegt, das man aber kaum wahrnimmt. Der Wein ist einfach nur rund und sehr harmonisch. Gute Länge. Während Orbel und Ölberg kühl, ja fast eisig daher kommen, ist der Teufelskopf deutlich wärmer, ohne dass ihm irgendetwas an Komplexität fehlen würde. Und es ist immer wieder faszinierend welchen Trinkfluss der Wein hat. Spielt souverän im Reigen der Großen Lagen mit. Bis 2030.

Orbel 2016

Helles Gold mit Grünreflexen. Sehr kühles, komplexes Bukett, das in seiner kristallinen Art schon fast eingefroren wirkt. Hochstrukturiert und ob des niedrigen Alkohols erstaunlich intensiv. Zu Beginn noch etwas verschlossen, öffnet sich die Nase dann aber über die Tage und gibt ein wenig Frucht über all der Mineralität frei. Rauchige Noten, (etwas) Salz, Steinobst, etwas gelbe Pflaume, grüne, leicht unreife Papaya, etwas grüne Banane und ein klein wenig Kamille. Ein Hauch von sahniger Cremigkeit. Ganz im Untergrund schwingt ein wenig Holz mit, das auf Hösch-Toast aufbaut. Man findet sogar die dafür typische Ovomaltine, wenn man danach sucht. Am Gaumen legt der Wein in seiner kristallinen Salzigkeit sogar noch einen drauf. Guter mittlerer Körper, unterstützende, gut balancierte Säure, kaum merkliche Restsüße, leicht schmelzige, kühle Fruchtnoten nach Steinobst und grünfarbige Komponenten. Über die Tage gesellt sich eine dezent florale Anmutung dazu. Sehr komplex und präzise. Tief im mineralischen Kern trägt ein klein wenig Holz höchst positiv zur Struktur bei. Es ist höchst erstaunlich wie gut dieser „Leichtwein“ das neue HT+ Fass absorbiert hat. Geht dann sehr lange hinten raus. Das ist ein perfektes Pendant zu einem hochklassigen Burgunder, in seiner Stilistik vielleicht zu einem Chabils Grand Cru namhafter Provenienz. Aber schließlich und endlich ist es natürlich ein Riesling. Man könnte annehmen, dass dieser Wein in seiner Very-Cool-Climate-Stilistik unser Tribut an den Mainstream ist, der schamlos dem Götzen des schlanken Weines huldigt, aber, ganz ehrlich, wissen wir bis heute nicht, wo der ganze Alkohol geblieben ist. Aber wenn so viel Geschmack übrig bleibt, braucht man den auch nicht. Auf diesem Alkohollevel einen solchen Hammerwein zu machen, ist der Ritt auf der Rasierklinge, den wir ob der schlaflosen Nächte nicht häufig wiederholen wollen. Aber hier hat er ja gottseidank geklappt. Bis 2030 (+?).

Ölberg 2016

Goldgelb mit Grünreflexen. Hochelegantes Bukett, das sensorisch schwer auflösbar ist. Zeigt am meisten Hösch-Toast aller sechs Weine aus 2016, ohne das der Weine größere Holznoten hätte. Ein wenig Ovomaltine, kombiniert mit Sahne, etwas Kamille, Blumenwiese, Heu, violetten Sprenkeln und Salz. Ist trotz der dezenten cremigen Süße hochmineralisch und wirkt auf höchstem Niveau feminin, ohne kurvig zu sein. Audrey Hepburn in Givenchy. Am dritten Tag knallen dann kristalline Salznoten mächtig aus dem Glas. Am Gaumen in außergewöhnlicher Balance und Harmonie. Mittlerer bis voller Körper, balancierte Säure, leichter Hösch-Toast, kristalline Salzigkeit, violette Sprenkel, ein leichtes, strukturgebendes Edelbitterl und ein langer salzig-mineralischer Abgang. Ein klein wenig mehr sensorische Süße als beim Orbel – obwohl der Restzucker niedriger ist – aber das dreht ihn vom intellektuellen ein wenig ins hedonistische. Je nachdem, in welchen Kontext man diesen Wein trinkt, erscheint die Restsüße mal ein klitzeklein wenig zu niedrig oder zu hoch. Ich denke aber, dass sie genau richtig ist und dass das in zwei bis drei Jahren so richtig offensichtlich werden wird. Viel Potenzial. Bis 2030.

Hipping 2016

Helles Gold mit Grünreflexen. Faszinierendes, extrem komplexes Bukett mit der Hipping-typischen auf Kurkuma aufbauenden gelben Gewürzlade, Weinbergspfirsich, einer wunderschönen Frucht und einem Hauch exotische Blüten. Nur wenig, perfekt eingewobenes Holz, kaum Hösch-Toast spürbar. Später gesellen sich dann auch an einen Condrieu erinnernden aromatische Komponenten, ein wenig Fruchtcocktail und Sahne dazu. Sexy und ganz leicht anparfümiert, könnte man auch entfernt an einen weißen Hermitage denken. Auf jeden Fall ist das die Lage Hipping in ihrer reinsten Form und schon verdammt nahe an der Perfektion. Über die Tage lässt die Exotik dann etwas nach und es kommt eine deutliche, fast kalkartige Mineralität zum Vorschein. Am Gaumen hedonistisch, harmonisch, mit aromatischen Komponenten und in ultimativer Balance. Mittlerer bis voller Körper, balancierte Säure, zarte Restsüße, (leicht) cremige Textur, pulvrige Kurkuma- und Gewürznoten, Weinbergspfirsich und wieder diese beeindruckende Exotik des Buketts. Tief, komplex und ganz weit oben. Für die Perfektion hat er dann vielleicht etwas zu wenig Druck in der Mitte, aber vielleicht bekommt er den noch. Man merkt den Ovomaltine-Toast vom neuen Hösch-Fass kaum – am ehesten im Abgang – aber er ist da und hebt den Wein erst dahin, wo er ist. Dies umso mehr, da das Holz auch so unglaublich gut mit der exotisch-kandierten Frucht verschmilzt, sodass man überhaupt keinen nennenswerte Einfluss von Holz mehr wahrnimmt. Sehr lang. Man könnte vielleicht einwenden, dass der Wein trockener noch besser geworden wäre, ich glaube aber, dass die Restsüßebalance abartig ist, ein enormes Umami erzeugt und ein wenig Zucker für die Reife immer gut ist. Durch die ganze Exotik und Cremigkeit kommt auch überhaupt nicht das Gefühl auf, dass der Wein nennenswert Restzucker hat. Ein absoluter Volltreffer, der mit etwas mehr Druck nahe am Maximum wäre. So muss man vielleicht ein oder zwei Punkte abziehen.

Pettenthal 2016

Hochkomplexes, mineralisches, aromatisches Bukett, das mit Belüftung immer mehr, fast kitschig wirkenden Weinbergspfirsich freigibt. Während zu Beginn der Riesling den Ton angibt, entwickeln sich über die Tage aromatische Anklänge an Gewürztraminer, speziell Rosenblätter und auch die Condrieu-Noten, die der Wein in seiner Jugend schon immer hatte. Weiterhin ein wenig Kurkuma, Gewürze und reife Mango. Am dritten Tag ist der Wein dann erst so richtig offen. Ich muss hier eine Anekdote einschieben: Ich habe den Pettenthal 2016 im April 2018 in eine Blindprobe mit kalifornischen High-End-Chardonnays gestellt. Die Resonanz der Verkoster war, das ich einen Gangloff Condrieu eingeschmuggelt hätte. Da ich einen 2016er Gangloff im Keller hatte, habe ich den Wein dann dagegengestellt und die Reaktion war „Das ist aber jetzt ein Wein von Dir“. Ich bin hierauf sehr Stolz, denn der Condrieu von Gangloff gehört für mich zu den allerbesten Weinen dieser Welt und hier mithalten zu können, kann nicht hoch genug einschätzt werden. Zu bemerken bleibt, dass beide Weine noch eine Stufe über den kalifornischen Chardonnays waren und das bei Point Rouge, Marcassin, The Judge und allem anderen, was dort Rang und Namen hat. Aber zurück zum Glas vor mir. Der massive Kern aus Pfirsichfrucht wird von etwas Hösch-Toast, Kaffeepulver und Ovomaltine glasiert. Das hat extreme Eleganz, Tiefe und Substanz, bei gleichzeitig schwebender Leichtigkeit und erstaunlicher Kühle. Dazu noch ein wenig Fruchtsüße und viel Schmelz. Hochpräzise. Viel gibt es da nicht mehr zu verbessern. Klar kann man mehr Umpff fordern – und der 2017er Pettenthal hat mehr als genug davon – aber das ist auch zwangläufig nicht besser. Nun ja, bei unserem 2017er Pettenthal vielleicht schon, aber nahe an der Perfektion ist einfach schwer streiten. Am Gaumen in kühler Gesamtanmutung und wieder mit viel kühlem Weinbergspfirsich. Wer wissen möchte, wie Pettenthal als Einzellage schmeckt, das ist es! Und wenn man es einmal probiert hat, vergisst man es nie wieder. Guter mittlerer bis voller Körper, balancierte Säure, ein Hauch Restzucker, der aber nicht süß wirkt, sondern zu viel Umami und wunderschöner Harmonie führt, etwas süßer roter Apfel, ein wenig Kaffee, Toastspuren, leichte Cremigkeit und ein langer schmelzig-salziger Abgang, in dem sich Papayanoten mischen. Erstaunlich bei einer Erstbelegung MT+ ist das fast vollständige Fehlen von Holz. Das ist alles andere als fett, aber dennoch in hoher Intensität und voll vibrierender inneren Dichte. Der guten Ordnung halber sein noch die hochmineralische kristalline Salzigkeit erwähnt – aber die darf man bei uns erwarten – und das leichte Edelbitterl, das sich über die Tage aufgelöst und das ich dann sogar ein wenig vermisse. Ich finde einfach, dass bewusst eingesetzte Bitternoten einem Wein höchste Spannung verleihen. Vielleicht fehlt die letzte Power, um perfekt zu sein, aber was soll’s. Liefert sich mit dem Hipping ein totes Rennen, obwohl ich den Hipping ganz leicht bevorzugen würde. Eigentlich ist das wirklich ein Condrieu von Gangloff, nur mit deutlich weniger Alkohol. Es ist verdammt schwer den Wein irgendwie zu attackieren, allerdings man muss aufpassen, dass einen die eigene Euphorie nicht hinfort trägt. Aber sehen Sie selbst. Bis 2030.

Experiment IV-1 Erstaunen 2016

Strohgelb. Kraftvolles, süßes, leicht buttriges Bukett, mit viel Buttercremetorte und süß-kitschigen Pfirsichnoten über einem hochmineralischen Untergrund. Offen und sexy, aber auch salzig und kristallin. Es ist erstaunlich, wieviel Pettenthal-Pfirsich bei nur 3% Pettenthal in dieser Assemblage steckt und dass sie rein aus dem Stahltank stammt. Aufgrund der Noten von weißem Nougat könnte auch gut und gerne ein Holzanteil enthalten sein. Zu Beginn dezente Anklänge an Schwedenkräuter, die sich über die Tage fast vollständig auflösen. Hat durch die leicht buttrigen Noten am Gaumen mehr Umpff als die anderen Weine, ist aber nicht ganz so präzise. Fast voller Körper, unterstützende Säure, mineralisch-salzige Komponenten und wieder Pfirsich. Die Bitternote, die speziell im Abgang stark an Fernet-Branca erinnert und den Wein sehr interessant macht, ist auch am Gaumen spürbar, verschwindet dann aber über die Tage nahezu. Viel Saft und Kraft. Je länger man sich mit dem Wein beschäftigt, desto mehr findet man. In der reduzierten Sprache der Hockküche wäre er: Buttercreme – Weinbergspfirsich – metallische Mineralik – Salz – Fernet Branca. Bis 2025.

Robert Parker

Ludwigshöher Teufelskopf 2016

90+ Points (The Wine Advocate End of January, 2020)

Frank’s 2016 Ludwigshöher Teufelskopf Erste Lage Riesling opens very intense on the fruity and subtle mineral or flinty nose. Lush and rich on the palate, this is a sweetish but delicate and vivacious, slightly spicy Riesling with delicate acidity and fine tannin grip on the finish. Very discreet oak aromas and spices on the aftertaste. Not really dry in style but round and elegant, with very good aging capacity. 13.5% alcohol. 2020 – 2040. 1,027 bottles made from this inaugural vintage for Frank Wines. Tasted in November 2019.

Orbel 2016

91 Points (The Wine Advocate End of January, 2020)

The 2016 Niersteiner Orbel Grosse Lage Riesling opens with a ripe and intensely fruity, lemon-tinted bouquet with delicate slate aromas. Bottled with 10.5% alcohol, this is a rather off-dry Orbel with lush fruit and the delicate mineral nervosity of the south-facing Orbel, which is located in a side valley and rather far from the Rhine river. The 2016 is rater lithe in body and stimulatingly pure but intense and persistently salty in taste. This 2016 reveals a delicate finish with remarkable balance. A classic from the red slope. 2020 – 2035. Tasted in November 2019.

Ölberg 2016

No Parker-Rating available.

Pettenthal 2016

93 Points (The Wine Advocate End of January, 2020)

The 2016 Niersteiner Pettenthal Grosse Lage Riesling is deep, pure, flinty and fresh but also ripe and concentrated on the nose. Tight and tensioned on the palate, this is a medium to full-bodied, nuanced Riesling with good concentration and remarkable finesse. A classic with remarkable purity, finesse and mineral freshness. Highly stimulating and so delicate, with a salty-piquant finish. 2020 – 2025. 12.5% alcohol. 1,295 bottles produced. Tasted in November 2019.

Experiment IV-1 Erstaunen 2016

90+ Points (The Wine Advocate End of January, 2020)

The 2016 Experiment IV1 Erstaunen (literally: astonishment) is a stainless steel-fermented single vineyard blend of 52% Teufelskopf, 26% Hipping, 19% Orbel and 3% Pettenthal that opens with some lactic and yeasty aromas on the nose that doesn’t display the finesse and precision of the 2017 successor. Rich and round on the creamy-textured palate, this is a charmingly juicy Riesling blend with a slightly bitter finish that might benefit from further bottle aging. The 2016 has good energy on the vivacious finish. 2022 – 2030. 13% alcohol. 1,154 bottles made. Tasted in November 2019.