Braun Nierstein, Rheinhessen Riesling feinherb 2019

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Während wir in 2018 für den feinherben Gutsriesling aus dem Hause Braun Nierstein eine Partie aus unserer Ersten Lage Teufelskopf abgefüllt haben, haben wir in diesem Jahr eine kleine Partie Pettenthal dafür zugekauft. Er ist damit nicht mehr nur eine deklassifiziertes Erste Lage, sondern sogar ein deklassifizierte Grosse Lage. Besser wird es nicht mehr für den Preis. Also kaufen!

Art.Nr: BN-19-1013
Alkoholgehalt

13,0 %

Geschmacksrichtung

feinherb

Füllmenge

750 ml

Verschluss

Schraubverschluß

Allergene

enthält Sulfite

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Für den Jahrgang 2019 haben wir für den feinherben Gutsriesling aus dem Hause Braun Nierstein eine eine kleinere Menge Pettenthal von einem Kollegen erworben. War dieser Wein im Jahr 2018 noch eine deklassifizierte Erste Lage aus unserem Teufelskopf, so ist es in 2019 eine deklassifizierte Grosse Lage. Der Wein wurde acht Monate im Edelstahl ausgebaut und dann von uns noch 6 Monate im gebrauchten 500 l Tonneaux weitergereift, bevor wir ihn am 11. Dezember 2020 gefüllt haben.

Der Braun Nierstein Riesling feinherb hat 12,7% Alkohol, besitzt einen Restzucker von 12,4 g/l und eine Säure von 6,9 g/l. Der zuckerfreie Trockenextrakt beträgt 22,7 g/l.

Und sollten Sie fragen, warum wir eine Grosse Lage als Gutswein anbieten. Weil wir’s können!

Verkostungsnotiz

Helles Gold mit Bronze- und Grünreflexen. Kraftvolles, süßes Bukett mit hellen Noten – vielleicht einem klein wenig Menthol – einem Hauch Ahornsirup, würzigen Komponenten, Pfirsich, kandierten Früchten, Fruchtcocktail, Tabak und dezentem Holz. Schöner mineralischer Untergrund, durchaus komplex, aufkommende dezente Noten von Mandarine und Zitrus. Am Gaumen dicht und cremig. Das ist schon eine ziemliche Wuchtbrumme. Fast voller Körper, eine im feinherben Bereich sehr gut ausbalancierte Restsüße und eine angenehm gegen den Restzucker stehende Säure. Deutliche Fruchtnoten nach eingelegtem Pfirsich, kandierten Mangos und kandierter Papaya. Der kandierte Fruchtkern wird mit Belüftung rotfarbig, zeigt orange Sprenkel und dominiert dann die Süße. Würzige Komponenten, ein Hauch Orangenblütenhonig, etwas Holz. Im Riedel-Bordeaux-Glas hat er erstaunlicherweise Kirsche am Gaumen, in den anderen Gläsern nicht unbedingt. Gräbt sich im Angang sehr lange hinten rein. Es bleibt dann viel kandierte Mango stehen, die von kandierter Papaya und etwas kandierter Kirsche begleitet wird. Man darf sich nicht täuschen lassen, hier hat man einfach eine Grosse Lage aus einem der besten Riesling-Weinbergen Deutschlands im Glas. Und so schmeckt der Wein auch. Man kann zwar berechtigterweise fragen ob man solch einen Gutswein machen muss, aber was soll man machen, wenn man’s kann? Und außerdem ist der Wein auf sehr hohem Niveau einfach außergewöhnlich trinkig – was genau das Ziel war. Sollte noch ein wenig reifen. 2022 bis 2030+.